Nervenschmerzen

Bei Nervenschmerzen (Neuralgie) sind die Nervenstrukturen, also das schmerzleitende Nervensystem selbst, in Mitleidenschaft gezogen. Man spricht auch von neuropathischen Schmerzen. Die typischen Merkmale von Nervenschmerzen sind brennende Dauerschmerzen, einschießende, plötzliche Schmerzattacken und eine gesteigerte Berührungsempfindlichkeit. Von diesen starken neuropathischen Schmerzen sind in Deutschland ca. 300 000 Menschen betroffen. Die typische Neuralgie entsteht durch eine Schädigung der Nerven, beispielsweise durch Druck, Stoffwechselstörungen oder Entzündungen. Auch bei Neuralgie gilt: Frühzeitig behandeln, um ein Schmerzgedächtnis zu verhindern! Typische Nervenschmerzsyndrome treten bei Trigeminusneuralgien, nach Gürtelrose, beim Morbus Sudeck u.a. auf. Für diese unterschiedlichen Schmerzbilder gibt es verschiedene Therapieansätze, wie z.B. die Medikamentöse Therapie, Regionalanästhesieverfahren und TENS, die oft miteinander kombiniert werden.

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