Prävention

Die Entwicklung chronischer Schmerzen hat fast immer mehrere Ursachen. Werden die Ursachen nicht erkannt, kann sich ein Schmerzgedächtnis ausbilden.

Besonders häufig chronifizieren sich neuropathische Schmerzen wie z.B. bei Gürtelrose, aber auch Rückenschmerzen werden oft chronisch, besonders, wenn die vielschichtigen Gründe nicht erkannt werden:

 

  • Zu geringe und falsche Bewegung mit Fehlhaltung und Muskelverhärtung
  • Zu starke Schonung oder übertriebenes Durchhalten
  • Strukturelle Wirbelsäulenveränderungen wie Facettengelenkarthrose, Bandscheibenschäden oder postoperative Zustände mit Narbenbildung
  • Schlafstörungen
  • Soziale Faktoren
  • Stressverarbeitungsstörungen
  • Psychosomatische Ursachen
  • Störfelder
  • Kiefergelenkveränderungen mit Knirschen

Aufgabe des Schmerzmediziners ist es, die Besonderheiten des Patienten zu befragen. Nach eventueller apparativer Diagnostik und körperlicher Untersuchung wird dann ein individueller Behandlungsplan erstellt, der die meist multifaktoriellen Gründe berücksichtigt und einer Schmerzchronifizierung vorbeugen kann.

Ergänzend zu den klassischen schmerztherapeutischen Maßnahmen können hierbei auch individuelle Konzepte der Präventionsmedizin unterstützend zur Anwendung kommen, wie z.B. naturidentische Schlafförderung und Verbesserung der Stressregulation, antientzündliche Ernährungskonzepte, mitochondriale Therapie zur Verbesserung des Energiestoffwechsels, individuelle Mikronährstoffergänzungen und Phytotherapie.

Ihre Ansprechpartner sind Dr. Melanie Christ und Dr. Hans-Dieter Zug.

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