Ulrike Bühler

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1981–1983 Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten
1983–2007 Medizinische Fachangestellte in der Gynäkologie, Augenheilkunde und Allgemeinmedizin
2007–2009 Weiterbildung zur Algesiologischen Fachassiszenz
Seit 2007 Medizinische Fachangestellte in der Schmerzpraxis Böblingen
Seit 2012 Leitende Medizinische Fachangestellte in der Gemeinschaftspraxis für Anästhesie und Schmerztherapie Dres. Zug, Palesch, Schenk, Carrie und Christ in Böblingen
Seit 2012 Praxismanagerin
Seit 2012 Biofeedback-Trainerin

 

Edeltraut Schwetje-Höpke

Schwetje-Höpke
1975–1978 Ausbildung zur Krankenschwester im Stadtkrankenhaus Cuxhaven
1978–1983 Interdisziplinäre Intensivstation mit zweijähriger Zusatzausbildung zur Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege
1983–1985 Chirurgische Intensivstation des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Harburg
1985–1988 Anästhesieabteilung des Städtischen Krankenhauses Sindelfingen
1990–1997 Tätigkeit in einer allgemeinmedizinischen Arztpraxis
Seit 1997 Anästhesiologische und schmerztherapeutische Gemeinschaftspraxis Dres. Zug, Palesch, Schenck, Carrie und Christ
2008–2009 Teilnahme an einer Weiterbildung für Palliativ-Care im Marienhospital Stuttgart

 

Thomas Mahl

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1986–1989 Ausbildung zum Krankenpfleger
1989–1993 Krankenpfleger im Robert-Bosch-Krankenhaus sowie im Krankenhaus Sindelfingen (Intensivstation und Anästhesieabteilung)
Seit 1993 Gesundheits- und Krankenpfleger in der Gemeinschaftspraxis für Anästhesie und Schmerztherapie Dres. Zug, Palesch, Schenk, Carrie und Christ in Böblingen

 

Dr. med. Hans-Dieter Zug

Dr. Hans-Dieter Zug
1978-1985 Studium der Humanmedizin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
1988 Promotion an der Universität Tübingen, Abteilung Innere Medizin III
1985 Grundwehrdienst als Stabsarzt in Stetten a.k.M
1985-1991 Assistenzarzt Anästhesie, Städt. Krankenhaus Sindelfingen
1990 Facharztanerkennung für Anästhesiologie
1991 Niederlassungszeit in Heilbronn (Ambulantes OP-Zentrum Dr. A.W. de Pay)
1992 Niederlassung als Anästhesist und Schmerztherapeut in Böblingen
1998 Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie
2010 Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
2008-2010 Masterstudiengang Präventionsmedizin an der Dresden International University, Dresden

Dr. med. Thomas Palesch

 

Dr. Thomas Palesch
1981-1986 Studium der Humanmedizin an der Universität Erlangen-Nürnberg
1986-1987 Praktisches Jahr am Krankenhaus Sindelfingen, Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen
1987-1992 Assistenzarzt in der Abteilung Anästhesie- und Intensivmedizin am Städt. Krankenhaus Sindelfingen
1988 Promotion an der Universität Erlangen, Institut für Pathologie
1992 Facharztanerkennung Anästhesiologie
1993 Niederlassung in Gemeinschaftspraxis mit Dr. med. Hans-Dieter Zug
1999 Anerkennung im Bereich Spezielle Schmerztherapie
2004 Diplom B für Akupunktur
2008 Anerkennung der Zusatzbezeichnung Akupunktur
2008 Anerkennung der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

 

Dr. med. Ulrike Schenck

1978-1985 Studium der Humanmedizin
1986 Promotion an der Universität Tübingen, Abteilung Entwicklungsneurologie
1986-1996 Assistenzärztin Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Krankenhaus Sindelfingen
Seit 1988 Fachkunde Rettungswesen
Seit 1990 Facharztanerkennung Anästhesie
1993-1996 Leitung der Schmerzambulanz des Krankenhauses Sindelfingen
Seit 1992 Zusatzbezeichnung Klinische Hypnose
1993/1994 Ausbildung in Akupunktur
1996/1997 Mitarbeit in der Gemeinschaftspraxis Dres. Zug und Palesch
1998 Eintritt in die Gemeinschaftspraxis
2010 Qualifikation Gesundheitsförderung und Prävention
Seit 2010 Weiterbildungsbefugnis in Spezieller Schmerztherapie
Seit 2017 Zusatzbezeichnung  fachgebundene Psychotherapie

 

 

Dr. med. Jeanine Carrie

 

1984–1990 Studium der Humanmedizin an der Universität München (LMU) und Heidelberg
1992 Promotion an der Universität München (LMU)
1991-1997 Ärztin im Praktikum / Assistenzärztin an der Universitätsklinik Heidelberg, und am Klinikum Neuperlach, München
1997 Facharztanerkennung Anästhesiologie
1999-2007 Assistenzärztin der Anästhesie, Krankenhaus Herrenberg
2008-2010 Assistenzärztin in der Praxis für Anästhesie und spezielle Schmerztherapie der Dres. Zug und Kollegen
Seit 2010 Niedergelassene Anästhesistin in der Praxis für Anästhesie und Spezielle Schmerztherapie der Dres. Zug und Kollegen

 

Zusatzqualifikationen:

Seit 2011 Algesiologin der DGS
2010 Spezielle Schmerztherapie
2010 Zusatzbezeichnung Akupunktur
2011 Kursleiterin für Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
2008 Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
2000 Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
1995 Diplom A für Akupunktur

 

Eiseninfusionen bei Eisenmangel

Wozu braucht der Körper Eisen?

Eine gute Eisenversorgung ist wichtige Voraussetzung für eine optimale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Eisenmangel ist laut WHO die häufigste Mikronährstoffmangelerkrankung.

Eisen ist das häufigste Spurenelement im Körper und spielt bei insgesamt etwa 180 Körperfunktionen eine Rolle. Hauptaufgabe des Eisens ist der lebensnotwendige Sauerstofftransport im Blut und die Bildung roter Blutkörperchen. Daneben ist Eisen unter anderem notwendig für die:

  • Bildung von Nervenbotenstoffen und Hormonen (Serotonin, Dopamin, Melatonin, Schilddrüsenhormon, Steroidhormone)
  • Energiegewinnung (Energieproduktion in den Mitochondrien)
  • Bildung von Haarwurzeln, Nagelsubstanz, Haut und Kollagen
  • Myoglobinbildung (Sauerstofftransport in der Muskulatur)
  • Immunfunktion (Immunkompetenz und Immunstabilität)

Wie zeigt sich Eisenmangel?

Ein beginnender Eisenmangel äußert sich zunächst in einer Abnahme des Speichereisens (Phase 1), erkennbar an einem sinkenden Ferritinwert. Dann kommt es zu einer Abnahme des Funktionseisens (Phase 2), das jedoch nicht messbar ist. Der Hämoglobinwert ist noch in der Norm. Jetzt können die ersten Eisenmangelsymptome auftreten. Zuletzt kommt es auch zu einer Abnahme des Hämeisens (Phase 3). Der Hämoglobinwert sinkt, es kommt zur Eisenmangelanämie (Blutarmut).

Das Eisenmangelsyndrom (Sideropenie) ist ein frühes Stadium des Eisenmangels, bei dem Symptome auftreten können, wie

  • Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Abnahme der Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsstörungen, Lernschwäche
  • depressive Verstimmungen
  • Schlafstörungen
  • Schwindel, Kopfschmerz, Nackenverspannung
  • Haarausfall, Nagelbrüchigkeit
  • Restless legs

auch dann, wenn noch keine verminderte Bildung der roten Blutkörperchen (Eisenmangelanämie/Blutarmut) vorliegt.

Bei der Eisenmangelanämie können zusätzlich auftreten

  • Blässe
  • Atemnot
  • schneller Herzschlag (Tachykardie)

Wer ist häufig vom Eisenmangel betroffen?

  • Frauen im Menstruationsalter (Blutverlust durch Menstruation)
  • Sportlerinnen und Sportler (höhere Verluste, gesteigerter Bedarf)
  • Kinder (Mehrbedarf, Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom haben häufiger einen Eisenmangel)
  • Senioren (Mangelernährung)
  • Vegetarier, Veganer (mangelhafte Eisenzufuhr)
  • Magen-Darm-Erkrankte (entzündlich, medikamentös)

Die Eiseninfusionstherapie

Bei Eisenmangel kann eine Infusionstherapie mit Eisen sinnvoll sein, da die Behandlung mit Tabletten häufig wenig effektiv ist. Die Eisenaufnahmefähigkeit über den Magen-Darm-Trakt ist begrenzt (etwa 5-10% des oral eingenommenen Eisens). Zudem kommt es durch die Einnahme von Eisenpräparaten häufig zu gastrointestinalen Nebenwirkungen (Übelkeit, Verstopfung, Durchfälle).

Wann eine Eisentherapie nicht angezeigt ist

Eine Eisentherapie sollte nur nach ärztlicher Abklärung erfolgen. Menschen mit niedrigen Laborwerten ohne Symptome brauchen keine Therapie. Eine hohe Eisenzufuhr bzw. eine Eisenüberversorgung führt zu einer gesteigerten Belastung des Körpers mit freien Radikalen. Damit könnte es die Entwicklung von Herzkreislauf- und Krebserkrankungen fördern.
Für die Beurteilung, ob eine Eiseninfusionstherapie sinnvoll sein kann, spielen neben den Symptomen und dem individuellen Leidensdruck auch Laboranalysen (Blutbild, Ferritin, löslicher Transferrinrezeptor, Transferrin, C-reaktives Protein und ggf. weitere) eine wichtige Rolle. Auch sollte an krankhafte Ursachen der Symptome (Entzündung, Darmerkrankung, Tumor) gedacht werden.

Frau Dr. Christ hat an einer Weiterbildung zum ärztlichen Eisenzentrum für die Eisentherapie nach dem Swiss Iron System SIS (https://www.eisenzentrum.org/) und der Swiss Iron Health Organisation SIHO (https://www.siho-global.net/) teilgenommen. Zur Zeit gibt es weltweit etwa 95 Eisenzentren, die nach diesem Konzept arbeiten. Ziel ist eine optimierte Diagnostik, eine erfolgreiche und sichere Therapie sowie die Prävention des Eisenmangelsyndroms. Die Therapiesteuerung und das Qualitätsmanagement erfolgt mit Hilfe eines Computerprogramms und einer medizinischen Datenbank (Health Banking). Es wird dabei für jeden Patienten, der individuelle Eisenbedarf zur Behebung des Eisenmangels sowie zur Erhaltungstherapie berechnet (Basler Eisenformel nach Dr. Beat Schaub).

Wie läuft eine Infusionstherapie ab?

Nach Indikationsstellung und Differentialdiagnostik wird die individuell erforderliche Eisenmenge berechnet.
Es werden in der Regel 2 Eiseninfusionen wöchentlich, je nach Bedarf über mehrere Wochen, durchgeführt. Der Zeitbedarf pro Infusion beträgt etwa 30 – 45 min. Eine erste ärztliche Kontrolle erfolgt 2-3 Wochen nach der letzten Infusion. Eine zweite ärztliche Kontrolle mit Planung der Erhaltungstherapie ist nach 3 Monaten vorgesehen. Hierbei werden auch verschiedene Möglichkeiten zur Vorbeugung des Eisenmangels besprochen.

Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) handelt, somit eine Selbstzahlerleistung ist.

Selbsttest

Nachfolgend können Sie anhand eines Selbsttestes herausfinden, ob bei Ihnen möglicherweise ein Eisenmangelsyndrom vorliegt.
Jede Gruppe, in der ein Symptom vorhanden ist, erhält einen Punkt (maximal 4):

Leiden Sie unter:
Gruppe 1: Erschöpfungszuständen?
Gruppe 2: Konzentrationsstörungen? depressiver Verstimmung? Schlafstörungen?
Gruppe 3: Schwindel? Kopfschmerzen? Nackenverspannung?
Gruppe 4: Haarausfall? Nagelbrüchigkeit? Restless legs?

Auswertung:
1-2 Punkte Eisenmangel möglich
3 Punkte Eisenmangel wahrscheinlich
4 Punkte Eisenmangel sehr wahrscheinlich

Wenn sich bei Ihrem Selbsttest der Verdacht auf ein Eisenmangelsyndrom ergibt, sind weitere Untersuchungen sinnvoll. Über unsere Online-Terminanfrage können Sie Kontakt mit uns aufnehmen:

Bei Verdacht auf Eisenmangel Termin online vereinbaren >>

Vitamin C Infusionen/ Hochdosis-Vitamin C-Behandlung

Vitamin C gilt als ein „Booster“ für das Immunsystem. Als Hausmittel kennt jeder die Wirkung des frisch gepressten Orangensaftes oder warmen Zitronensaftes bei der Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen und grippalen Infekten.
Vitamin C ist ein starkes Antioxidanz und schützt vor Oxidation. Jeder kennt das: Schneidet man einen Apfel auf und lässt ihn an der Luft liegen, so verfärbt sich die Schnittfläche braun (Oxidation). Beträufeln mit Zitronensaft (Vitamin C) verzögert das Braunwerden (die Oxidation). Auch das Rosten der Autokarosserie entspricht einer Oxidation.
Im Körper führt Oxidation dazu dass wichtige Stoffe ihre Funktion verlieren.
Die Bildung freier Radikale (aggressive sehr reaktionsfreudige Substanzen) durch Oxidation spielt bei der Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen eine Rolle: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, degenerative und chronisch entzündliche Erkrankungen, Schädigung des Immunsystems und vorzeitigem Altern.

 

Vitamin C schützt, aktiviert, stabilisiert und regeneriert….

VITAMIN C….SCHÜTZT….
als wirksamster Radikalfänger im wässrigen Milieu bei einer Vielzahl von Erkrankungen wie Arteriosklerose, Rheuma, Krebs, Alzheimer, Parkinson

  • schützt die Zellwände, das Erbgut, wichtige körpereigene Eiweißstoffe und Fette vor einer Schädigung durch Oxidation/freie Radikale
  • schützt die Vitamine A und E sowie B-Vitamine vor schädlichen (oxidativen) Einflüssen

 

bei Herz-Kreislauferkrankungen

  • schützt die innere Auskleidung der Gefäße (das Endothel)
  • wirkt regulierend auf den Fettstoffwechsel (senkt LDL-Cholesterin und Triglyceride)

 

vor Krebserkrankungen

  • senkt die Belastung mit krebserregenden Umweltgiften
  • hemmt die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen

bei Allergien, Heuschnupfen, Asthma, hyperreagiblem Bronchialsystem

  • beschleunigt den Histaminabbau
  • unterstützt die Mastzellstabilisierung

 

VITAMIN C….AKTIVIERT….
sorgt für eine gute Immunabwehr

  • aktiviert die körpereigenen Abwehrkräfte (Chemotaxis und Phagozytose)
  • stimuliert das Immunsystems (Ig-Synthese, Komplementsystem, Interferonproduktion)

 

VITAMIN C….STABILISIERT….
fördert innere Ausgeglichenheit, eine stabile Psyche, guten Schlaf und gesunde Knochen

  • beteiligt bei der Bildung von Nervenbotenstoffen und Hormonen (5-HTP, Noradrenalin, L-Dopa, Schilddrüsenhormon, Steroidhormone, Vitamin D)
  • unentbehrlich bei der Bildung und Funktionserhaltung von Bindegewebe und Knochen (z.B. Kollagenbildung)
  • fördert die Aufnahme und Verwertung von Eisen

 

VITAMIN C…. REGENERIERT….

  • regeneriert andere Schutzstoffe im Körper wie Vitamin E und Glutathion
  • beschleunigt die Wundheilung
  • spielt eine Rolle bei Entgiftungsreaktionen (CYP 450)

 

Der Mensch kann – im Gegensatz zu den meisten Tieren – das essentielle Vitamin C nicht selbst herstellen, sondern muss es über die Nahrung aufnehmen. Besonders viel Vitamin C findet sich in frischen Früchten und Gemüse. Unreifes Ernten, weite Transportwege, lange Lagerung, Hitze (Kochen) und Licht verringern den Vitamin C Gehalt von Obst und Gemüse.
Bei einseitiger Ernährung, Diäten, Magen-Darmerkrankungen besteht in der Regel eine Vitamin-C-Unterversorgung.
Um eine therapeutische oder vorbeugende Wirkung zu erreichen ist in vielen Situationen eine wesentlich höhere Vitamin-C-Dosis erforderlich als der Organismus über den Magen-Darmtrakt aufnehmen kann. Durch eine Vitamin-C-Infusion können im Blut Vitamin-C-Konzentrationen erreicht werden wie sie durch die Einnahme sehr hoher Vitamin-C-Dosen nicht möglich wären. Eine Vitamin-C-Infusion ist jedoch kein Ersatz für eine ausgewogene gesunde Ernährung.

 

Eine Vitamin C Infusion kann sinnvoll sein bei

  • Erkältungskrankheiten
  • akuten und chronischen Infekten z.B. Herpesinfektionen
  • Wundheilungsstörungen, Verletzungen
  • entzündlichen Erkrankungen
  • Immunschwäche
  • rheumatoider Arthritis
  • chronischen Darmerkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • Allergien, Asthma bronchiale, Heuschnupfen
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Diabetes
  • Leistungssport
  • Stress (physisch, psychisch),
  • neurodegenerative Erkrankungen
  • Muskel- und Knochenschmerzen
  • bei Rauchern und Alkoholkonsum
  • Belastung der Leber
  • Bei Einnahme von Medikamenten
  • Regeneration nach Krankheit
  • Vor oder nach einer geplanten Operation

 

Vor Durchführung einer Infusionstherapie ist eine ärztliche Beratung erforderlich.
Die Vitamin C Hochdosistherapie beginnt mit einer Dosis von 7,5 g pro Infusion und kann ggf. ab der 2. Infusion erhöht werden. Der Zeitbedarf einer Infusion beträgt etwa 30 Minuten. Vitamin C-Infusionen werden sehr gut vertragen, unerwünschte Nebenwirkungen sind sehr, sehr selten.

 

 


 

 


Kurse

Wir bieten in unserer Praxis verschiedene Kurse für chronische Schmerzpatienten an. Ziel der Kurse ist es, den Patienten/ Patientinnen zu helfen, sich selbst aktiv an der Schmerzbewältigung zu beteiligen. Dadurch werden eigene Ressourcen wieder entdeckt und gestärkt.

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Vorspann

Wir nehmen uns die Zeit, die Ursachen eines Schmerzes zu erkennen und behandeln unsere Patienten individuell auf die Einzigartigkeit ihrer Situation hin abgestimmt.

Praxis

Unsere Schmerzpraxis Böblingen steht konsequent und kontinuierlich für eine qualifizierte, moderne und einfühlsame Patientenversorgung. Die Verbesserung der Lebensqualität…

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Psychosomatische Schmerzsyndrome

Erkrankungen der Seele können körperliche Schmerzen verstärken oder auch auslösen. Umgekehrt leidet die Psyche bei anhaltenden Körperschmerzen. Inwieweit hier zweigleisig behandelt werden sollte, entscheiden Patient und Arzt gemeinsam. Häufig finden sich Ängste und Depressionen; seltener sind Suchterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen.

Individuelle Behandlungskonzepte  mit Entspannungsverfahren wie z.B. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson bringen Symptomlinderung und Gelassenheit auch bei chronischen Schmerzerkrankungen. Patientenschulungen, wie z.B. der Schmerzbewältigungskurs können bei der Erarbeitung von Schmerzbewältigungsstrategien helfen. Bei ausgeprägten psychischen Problemen bieten wir auch Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) als Behandlungsmöglichkeit an.

Hochdosierte Procain-Basen-Infusion

Bei der hochdosierten Procain-Basen-Infusion wird ein definiertes Gemisch aus Procain (Lokalanästhetikum) und Natriumbikarbonat (Base) in einer isotonischen Kochsalzlösung venös appliziert. Aufgrund der hohen regulativen, schmerztherapeutischen und antientzündlichen Potenz kann die nebenwirkungsarme Therapie bei vielen Krankheitsbildern eingesetzt werden, z.B. bei Ganzkörperschmerzen. Mit dieser Therapie werden auch schlecht durchblutete Körperbereiche, wie man sie bei Entzündungen oder chronischen Schmerzen oft findet, sehr gut erreicht.

Die allgemeine Schmerzschwelle wird angehoben, die periphere Durchblutung verbessert, es kommt dadurch nachfolgend zu muskulärer Entspannung. Das Allgemeinbefinden bessert sich.

Medikamentöse Therapie

Bei chronischen Schmerzen überprüfen wir die Schmerzmedikation auf Wirksamkeit und Verträglichkeit, letzteres insbesondere bei Vorliegen mehrerer Vorerkrankungen, bei Einnahme mehrerer Arzneimittel, bei Langzeiteinnahme. Schmerzspitzen und Dauerschmerzen werden nach einem Medikamentenplan behandelt.

Misteltherapie zur Immunstimulation

Mistelextrakte aktivieren und modulieren das Immunsystem. Dies wird insbesondere bei der Therapie von fortgeschrittenen bösartigen Tumorerkrankungen zur Stabilisierung des Immunsystems und zur Verbesserung der Lebensqualität genutzt. Durch regelmäßige Anwendung von Mistelextrakten kommt es zu verschiedenen Effekten: geringere Infektanfälligkeit, bessere Verträglichkeit von Chemotherapie, Besserung des Allgemeinzustandes und der Tumorschmerzen. Misteltherapie ist bei Palliativpatienten eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Vitamin-B-Komplex Spritzentherapie

Die so genannten B-Vitamine sind essentiell für diverse Körperfunktionen in Nerven, Haut, Haare und Blut. Bei Vitamin-B-Mangelerscheinungen kann die Zuführung eines Vitamin-B-Komplexes Abhilfe schaffen, z.B. auch bei Nervenschmerzen.

Patientenschulungen bei chronischen Schmerzsyndromen

Patientenschulungen sind ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von chronischen Schmerzprozessen. Durch Aufklärung und Information werden das Verständnis für das Krankheitsgeschehen verbessert und die Motivation der Patienten, sich aktiv in die Bewältigung ihrer Schmerzen einzubringen, gefördert. Wir bieten regelmäßig ausführliche Patientenschulungen an, bei Fibromyalgiesyndrom, und Patientenschulungen bei chronischen Kreuzschmerzen, Nackenschmerzen, Migräne und Spannungskopfschmerzen (im Rahmen der Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson).

Kurs »Patientenschulung bei Fibromyalgiesyndrom«

Hypnose

Hypnose ist ein Verfahren, das mit unbewussten oder „verschütteten“ Fähigkeiten eines jeden arbeitet und durch Vorstellungskraft und Entspannung einen Zugang zum Unbewussten ermöglicht. Der Zustand ist nicht schlafähnlich und willenlos, wie das Wort „Hypnose“ vermuten lässt. Er ist vielmehr vergleichbar mit dem Empfinden eines Reisenden, an dem die Landschaften vorbeigleiten und der sich nicht genau erinnern kann, an Ort XY vorbeigekommen zu sein. In 1-2 Sitzungen, die die Ärztin leitet, lernen die Patienten Trance-Zustände kennen und für sich zu nutzen. In maximal 5 Sitzungen können außer Schmerzen psychische Befindlichkeitsstörungen und verschiedene Körpersymptome therapiert werden. Ansprechpartnerin ist Dr. Ulrike Schenck.

Gesprächspsychotherapie

Schmerzen können oftmals auch psychische Ursachen haben oder die Psyche nachhaltig beeinträchtigen. In einem psychotherapeutischen Gespräch erkennen Schmerzkranke Zusammenhänge zwischen körperlicher Erkrankung und Stimmung. Sie lernen, chronische Krankheiten zu akzeptieren und neue Ziele zu entwickeln. Gemeinsam erarbeiten wir körperliche und seelische Stabilität. Der Therapeut begleitet die Umsetzung in den Alltag und den verbesserten Umgang mit Konflikten.

Dr. med. Melanie Christ MSc

1992-2000 Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm
1997-1998 Wissenschaftliche Tätigkeit an der University of Western Ontario, Canada
2000-2002 Ärztin im Praktikum, Neurologischen Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
2003 Fachkundenachweis Rettungsdienst
2007 Promotion (magna cum laude), Medizinischen Fakultät der Universität Ulm
2002-2008 Facharztausbildung Anästhesie und wissenschaftliche Tätigkeit (Neuromonitoring) an der Universitätsklinik Dresden
2008 Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Exzellenzakademie Medizintechnik
2009-2014 Zusatzstudium Präventionsmedizin an der Dresden International University, Abschluss Master of Science in Preventive Medicine
2011-2013 Angestellte Fachärztin für Anästhesie / Spezielle Schmerztherapie in der Praxis
2011-2013 Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie
2011-2013 Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren
2011-2019 Zusatzbezeichnung fachgebundene Psychotherapie
Seit 2013 Niedergelassene Anästhesistin und Schmerztherapeutin in der Gemeinschaftspraxis Dres. Zug und Kollegen
2015 A-Diplom Akupunktur (DÄGfA)
2014-2019 Zusatzbezeichnung Akupunktur

 

Biofeedback

Bei dieser individuellen Behandlung lernen Patienten, Körperfunktionen positiv zu beeinflussen. Möglich ist dies bei Muskelaktivität, Puls, Blutdruck, Atmung, Regulation von Blutgefäßen u.v.m.. Die Rückmeldung (also das Feedback) erfolgt optisch oder akustisch. Elektronische Geräte messen die Körperfunktionen; eine ausgebildete Biofeedback-Therapeutin unterstützt kontinuierlich den Lernprozess. Für manche Erkrankungen wie z.B. Migräne ist dies die einzige bekannte Behandlung, die die Ursache (hier: Instabilität der Blutgefäße im Gehirn) heilen kann.

Ab sofort bieten wir wieder Einzeltherapien für Biofeedback an.  Dies ist eine sehr effektive schmerztherapeutische Methode für PatientInnen mit Kopfschmerzsyndrome (Migräne, Spannungskopfschmerzen…) und Muskelschmerzen bei muskulären Verspannungen, insbesondere der Nacken- und Schulterregion.

 

Ulrike Bühler
Zertifizierte Biofeedbacktrainerin ist Frau Ulrike Bühler. Patienten können sich jederzeit bei ihr anmelden. Gerne können Sie zuvor auch Rücksprache mit Ihren Schmerztherapeuten halten.
Stefanie Vincon
Frau Stefanie Vincon ist Spezialistin für Biofeedbacktraining. Patienten können sich auch bei ihr anmelden.

Tiefenwärmetherapie

Zur Behandlung bestimmter Störungen, wie chronischer Schmerzen kann die Anwendung von Wärme zur deutlichen Linderung der Beschwerdesymptomatik führen. Die erzeugte Wärme erweitert die Blutgefäße, was zu eine Verbesserung der Durchblutung und Entspannung der Muskulatur führt. Die Tiefenwärme, ein Therapieverfahren aus der physikalischen Medizin, wirkt punktuell an besonders schmerzhaften Stellen von der Hautoberfläche bis weit in die Tiefe (bis zu 5 cm). Mit Hilfe kreisender Bewegungen im schmerzhaften Areal erreicht der Therapeut eine Maximalwirkung im betroffenen Bereich, besonders gut bei Muskelschmerzen.

Akupunktur

Akupunktur ist der Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der sich in unserer westlichen Welt am besten durchgesetzt hat. Übersetzt bedeutet es „Stechen und Brennen“. Die Methode ist bereits über 4000 Jahre alt.

Hintergrund ist die Überzeugung, dass das Universum und das Individuum in „Yin“ und „Yang“ aufgeteilt sind. Beim Gesunden stehen Yin und Yang im Einklang miteinander. Bei chronischen Störungen wie z.B. chronischen Schmerzprozessen, Schlaflosigkeit, inneren Unruhezuständen, Burn-Out-Syndromen, Hyperaktivität kommt es zum Ungleichgewicht zwischen „Yin“ und „Yang“.

Durch die Akupunktur kann das Gleichgewicht zwischen „Yin“ und „Yang“ wiederhergestellt werden, indem bestimmte, vom Schmerztherapeuten ausgesuchte Akupunkturpunkte auf der Körperoberfläche mit feinen Nadeln angestochen werden. Dadurch kommt es zur Aktivierung der Meridiane (innere Leitbahnen für „Yin“ und „Yang“), zum Ausgleich des Energieflusses zwischen „Yin“ und „Yang“ und damit zur Schmerzlinderung, Entspannung und Vitalisierung.

Für Kinder oder Patienten mit „Nadel-Ängsten“ steht auch eine Akupunkturbehandlung mit Laser zur Verfügung (IGeL-Leistung).

Bei langwierigen Rückenschmerzen oder Knieschmerzen ist die Akupunkturbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Bei allen anderen Indikationen (Migräne oder andere Kopfschmerzsyndrome, Schmerzen an anderen Körperstellen, Schlaflosigkeit, Burn-Out…) handelt es sich um Selbstzahlerleistungen.

GLOA (Ganglionäre Lokale Opioidanalgesie)

Ganglien sind Nervengeflechte im Kopf-Halsbereich, die als Schaltstelle für die Informationsverarbeitung der Nerven dienen. Durch eine Blockade dieser Ganglien können chronische oder akute Schmerzen gelindert werden. Durch eine Spezialnadel wird, nach vorheriger örtlicher Betäubung, entweder an die Rachenhinterwand oder neben den Kehlkopf ein Morphiumpräparat in hoher Verdünnung gespritzt. Die Wirkung setzt zügig ein und hält mehrere Stunden an. Sie wird vor allem angewandt bei Gesichtsschmerzen wie z.B. der Trigeminusneuralgie.

Prävention von Schmerzchronifizierung

Die Entwicklung chronischer Schmerzen hat fast immer mehrere Ursachen. Werden die Ursachen nicht erkannt, kann sich ein Schmerzgedächtnis ausbilden.

Besonders häufig chronifizieren sich neuropathische Schmerzen wie z.B. bei Gürtelrose, aber auch Rückenschmerzen werden oft chronisch, besonders, wenn die vielschichtigen Gründe nicht erkannt werden:

 

  • Zu geringe und falsche Bewegung mit Fehlhaltung und Muskelverhärtung
  • Zu starke Schonung oder übertriebenes Durchhalten
  • Strukturelle Wirbelsäulenveränderungen wie Facettengelenkarthrose, Bandscheibenschäden oder postoperative Zustände mit Narbenbildung
  • Schlafstörungen
  • Soziale Faktoren
  • Stressverarbeitungsstörungen
  • Psychosomatische Ursachen
  • Störfelder
  • Kiefergelenkveränderungen mit Knirschen

Aufgabe des Schmerzmediziners ist es, die Besonderheiten des Patienten zu befragen. Nach eventueller apparativer Diagnostik und körperlicher Untersuchung wird dann ein individueller Behandlungsplan erstellt, der die meist multifaktoriellen Gründe berücksichtigt und einer Schmerzchronifizierung vorbeugen kann.

Ergänzend zu den klassischen schmerztherapeutischen Maßnahmen können hierbei auch individuelle Konzepte der Präventionsmedizin unterstützend zur Anwendung kommen, wie z.B. naturidentische Schlafförderung und Verbesserung der Stressregulation, antientzündliche Ernährungskonzepte, mitochondriale Therapie zur Verbesserung des Energiestoffwechsels, individuelle Mikronährstoffergänzungen und Phytotherapie.

Regionalanästhesieverfahren

Zur Prophylaxe, aber auch insbesondere zur Therapie von chronischen Schmerzen haben sich verschiedene Verfahren der Regionalanästhesie (lokale Betäubung einzelner Nerven bzw. von Nervengeflechten) bewährt.

Dabei wird versucht, ein chronisches Schmerzgeschehen durch Unterbindung der Schmerzleitung zu unterbrechen. Oft wird dadurch eine dauerhafte Abschwächung bzw. Beendigung der Schmerzproblematik erreicht. Ziel ist es, das Schmerzgedächtnis positiv zu beeinflussen, so dass sich der chronische Schmerz zurückbildet.

Meist werden die Regionalanästhesieverfahren in ein multimodales Therapiekonzept integriert.

In unserer Praxis bieten wir viele verschiedene Verfahren der Regionalanästhesie an: Spinalnervenblockaden, epidurale Sakralanästhesien, Plexusanästhesien, Sympatikusblockaden an der Wirbelsäule, intravenöse Regionalanästhesien….

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR)

Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist ein modernes Entspannungsverfahren, das vom Patienten leicht mit Hilfe eines strukturierten Übungsprogrammes erlernt werden kann. Die Patienten lernen, 16 verschiedenen Muskelgruppen des Körpers jeweils einzeln für einige Sekunden intensiv anzuspannen und anschließend konsequent zu entspannen. Es geht bei dieser Methode darum, den Gegensatz zwischen Anspannung und Entspannung zu erspüren und dadurch einen tiefen Entspannungszustand zu erreichen. Die körperlichen Ziele sind also zum einen Entspannung, zum anderen aber auch Vitalisierung. Auf der geistig-seelischen Seite wird das Ziel einer Harmonisierung und Stabilisierung, also ein Zustand der inneren Gelassenheit und Ausgeglichenheit angestrebt.

Zielgruppen sind Patienten, die unter chronischem Stress, chronischer muskulärer Anspannung (myofasziale Schmerzsyndrome) und/ oder vegetativen Beschwerden leiden, die häufig mit innerer Anspannung vergesellschaftet sind. Besonders hilfreich ist die PMR bei chronischen Rückenschmerzen und Nackenschmerzen, Migräne und/oder Spannungskopfschmerzen.

Einmal im Jahr werden in unserer Praxis Kurse für PMR angeboten.

Kurs »Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson«

Konzeption, Grafik, Layout, Webdesign: Matthias Lehr Kommunikationsdesign, Karlsruhe